BVA halbiert Selbstbehalt

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BVA halbiert Behandlungsbeiträge!

Seit vielen Jahren wird diese „Sonderstrafe“ für Beamte von der AUF/FEG immer wieder kritisiert, zumal dieser prozentuelle Kostenbeitrag für ärztliche Behandlung – insbesondere für kranke Exekutivbedienstete – eine nicht unerhebliche Zusatzbelastung darstellt.
Gerade bei uns stellen die Selbstbehalte der BVA zusätzlich zu dem gleichzeitig stattfindenden Entfall von Zulagen eine schmerzliche Mehrbelastung im Krankheitsfall dar. Kolleginnen und Kollegen, die auf Grund der mit Exekutivdienst verbundenen Belastungen wesentlich öfter erkranken, als dies in anderen Bereichen der Fall ist, verlieren ohnehin hunderte Euro durch den Wegfall leistungsabhängiger Zulagen. Dass diese dann noch zusätzlich – im Unterschied zu vergleichbaren Schwerarbeitern in der Privatwirtschaft – dafür eine Rechnung der Krankenkasse erhalten, grenzt an Hohn.

Die nun beschlossene Halbierung des Selbstbehalts mit Wirksamkeit April 2016 ist somit als erster richtiger Schritt zu begrüßen. Info der BVA ansehen!

Gleichzeitig bleiben wir aber bei unserer Forderung, dass der Behandlungsbeitrag für Exekutivbedienstete im Außendienst gänzlich zu entfallen hätte. Dies umso mehr, da die Kassen der BVA prall gefüllt sind und bekanntlich 2012 (im Zuge des Stabilitätspaketes) zur Sanierung des Budgets herhalten mussten.

Euer AUF/FEG Team

Author: AUF OOE Polizei

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