Einsatzversorgung: AUF/FEG hat’s vorgemacht!

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Albert Schmiedt

Albert Schmiedt, AUF/FEG Vorsitzender Wien

Bereits 1998 hat die AUF/FEG vom Dienstgeber eingefordert, dass bei schwierigen Einsatzlagen die Einsatzkräfte entsprechend durch den Dienstgeber versorgt werden (Getränke, Imbiss, Mahlzeiten). Weder der damalige SPÖ-Innenminister noch die folgenden ÖVP-Innenminister hatten jedoch dafür Verständnis. Aus diesem Grunde haben wir vorwiegend in Wien (Dank Bertl Schmiedt – Bild) eine entsprechende Versorgung durchgeführt. Der enorme Zuspruch und die Anerkennung dafür hat den Dienstgeber nun offenbar von der Richtigkeit und Wichtigkeit dieser „Fürsorge“ überzeugt.

Nach knapp 20 Jahren zeigt unsere Beharrlichkeit Wirkung:

BM Wolfgang SobotkaInnenminister Sobotka hat jetzt laut Kurier (ansehen) zugesagt, dass der Dienstgeber hier endlich seine Fürsorgeverpflichtung wahrnehmen will: „Ab August soll dies bei den größeren Einsätzen umgesetzt werden. Bis dahin tagt noch eine Expertengruppe. Festgelegt wird dann zum Beispiel so etwas wie: Ab zwei Stunden gibt es was zu trinken, ab fünf etwas zu essen und ab acht eine warme Mahlzeit„. Diese Details müssen noch abgeklärt werden.“

Natürlich begrüßen wir diese Zusage! Aus unserer Sicht muss jedoch klargestellt sein, dass eine im Zuge eines kommandierten Einsatzes bereitgestellte Stärkung kein gleichwertiger Ersatz für die bei derartigen Anlässen gem. RGV zustehende Verpflegungsgebühr (im Sinne eines vollwertigen Frühstücks, Mittagessens oder Abendessens) sein kann, damit das Gratis-Essen für die Einsatzkräfte nicht zum „Gratis„-Essen für den Dienstgeber wird!

Euer AUF/FEG -Team

Author: AUF OOE Polizei

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