Interessens“zer“treter Altgewerkschaft

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Dass die GÖD in Wahrheit eine Regierungsgewerkschaft ist, die im Sinne ihrer jeweiligen Parteizentrale von rotschwarz agiert, war bekanntlich der eigentliche Grund zur Gründung der AUF/FEG.

Wir haben daher auch keine „Freiheitliche“ sondern eine „Freie Gewerkschaft“ (FEG/FGÖ) gegründet, um zu vermeiden, dass parteibestimmte Fraktionen das Sagen haben. Bei uns wird beim Eintritt nicht nach Parteizugehörigkeit gefragt, sondern lediglich nach der beruflichen Zugehörigkeit. Auch und gerade deswegen, weil man uns mit aller Macht bekämpft und uns den Sozialpartnerstatus samt Verhandlungsmandat verwehrt, sind wir überzeugt, dass dieser Weg richtig war und ist.

Das bestätigt uns nun auch ein führender Funktionär aus der GÖD, dessen Fraktion der „Unabhängigen Gewerkschafter“ in der GÖD (UGÖD) trotz entsprechendem Wähleranteil seit Jahren die zustehende Anerkennung samt Vorstandssitz verweigert wird. In einem Schreiben bringt er seine Wut über die Vorgänge in der GÖD und ihren Chef folgendermaßen zum Ausdruck:

„Für die JournalistInnen und die „Menschen auf der Straße“ ist er der Betonierer, der für seine „Beamten“ Privilegien sichert. Doch tatsächlich ist er jener Gewerkschaftsboss, der die weitest gehenden Verschlechterungen nicht nur zugelassen und jeglichen Widerstand dagegen mit seiner FCG (unter tatkräftiger Hilfe seines Juniorpaters FSG) im Keim erstickt hat. Nein, er hat lange Zeit sogar als Parlamentarier selbst gegen unsere Interessen gestimmt.“

Dass der schwarzrote Machterhaltungstrieb dieser sogenannten „Interessensvertreter“ in Wahrheit nur die Durchsetzung der eigenen Interessen erreichen will, zeigen auch die jüngst aufgedeckten Vorgänge innerhalb der BVA, dessen Präsident wiederum Gewerkschaftsboss Neugebauer ist. Ein führender Mitarbeiter der BVA hat dem Rechnungshof jetzt übelste Missstände gemeldet.

Diesem Schreiben zufolge, sollen in der Führungsetage der BVA mehrfach Posten eingeführt worden sein, um eine „parteipolitische Ausgewogenheit“ zu schaffen. Dazu gehören etwa zwei zusätzliche Leiter-Stellvertreter in den Abteilungen Personal und Innenrevision. Dank unserer Selbstbehalte kann man es sich also offenbar leisten, überall einen schwarzen und roten Chef gleichzeitig zu installieren. Aber es kommt noch dicker. Von Personalvertretern öffentlicher Dienststellen sollen Kuranträge regelrecht eingesammelt worden sein, um sie über die befreundete BVA-Personalvertretung (FSG/FCG) einlangen zu lassen. Diese werden dann einfach als „Land- oder Genesungsaufenthalte“ verbucht, damit die lieben Parteifreunde nicht nur zweimal alle 5 Jahre auf Kur fahren können, sondern jährlich eine „dreiwöchige Urlaubsverlängerung zum Nulltarif“ erhalten.

Dass im Gegenzug immer öfter wirklich gerechtfertigte Kuranträge von nicht partei- oder fraktionsnahen Kolleginnen und Kollegen abgelehnt werden, wissen wir aus zahlreichen Gesprächen mit Betroffenen.

 

Wer solche Zustände noch länger haben will, ist gut damit beraten, diesem Machterhaltungsverein monatlich bis zu € 25.- zu überweisen. Wer jedoch eine echte Interessensvertretung will, sollte jetzt zur FEG wechseln!

Mitgliedsformular hier herunterladen!

Author: AUF OOE Polizei

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