Nachtdienstguthaben soll auf 1,5 Std. steigen

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Gemäß § 82b Gehaltsgesetz gebührt für jeden Nachtdienst (Mindesterfordernis sind 15 Nachtdienste im Kalenderjahr mit einer mindestens vierstündigen Dienstleistung zw. 22.00 und 06.00) ein Nachtdienstguthaben im Ausmaß einer Stunde.

Seit vielen Jahren gibt es dazu die Forderung der AUF (nachweislich bereits seit der Diskussion zum Zeitwertkonto 2010) zu einer Verdoppelung auf 2 Stunden!

Begründet haben wir diese Forderung damit, dass auch Krankenschwestern für ihre Nachtdienste eine zweistündige Zeitgutschrift erhalten.

Der Dienstgeber hatte sich gegen diese Forderung mit dem Argument gewehrt, dass die Anhebung des Nachtzeitguthabens (NZG) auf 2 Stunden (wie mittlerweile von der gesamten Personalvertretung gefordert wird) dem Äquivalent von ca. 800 Vollbeschäftigten entspricht. Nach zähen Verhandlungen hat er nun doch zugesagt, dass das Nachtzeitguthaben von 1 Std pro Nachtdienst immerhin auf 1, 5 Stunden angehoben wird.

Zusatzforderung der AUF/FEG: In weiteren Verhandlungen muss unserer Ansicht nach auch bei den Anspruchsvoraussetzungen eine Adaptierung erfolgen. Statt einer Bindung an das Kalenderjahr sollte der Anspruch zeitraumbezogen entstehen.

Beispiel: Ein Grundausbildungsabsolvent leistet von Oktober bis Dezember 14 Nachtdienste. Da er nicht auf 15 Nachtdienste kommt, entstehen keinerlei Ansprüche nach § 82b GehG!

Euer AUF/FEG Team

Author: AUF OOE Polizei

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