Kriminalität: Zuwachs von 11% in OÖ!

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Beitragsfoto: „BM.I/Polizei“.
Bericht zur Sicherheitslage

In einer aktuellen parlamentarischen Anfragebeantwortung (Anfrage und Antwort) stand Innenminister Sobotka nun zur Sicherheitslage Rede und Antwort. Wie dabei aus den Zahlen zur Kriminalstatistik zu entnehmen ist, ist OÖ beim Anstieg von Straftaten mit über 11% leider bundesweit unter den Spitzenreitern.

Vom versprochenen, zusätzlichen Personal keine Spur

Bis dato ist das versprochene, zusätzliche Personal bekanntlich bei den Dienststellen nicht eingelangt, was in Anbetracht der gestiegenen Kriminalität eine erhebliche Mehrbelastung für jeden Einzelnen bedeutet.

Dass der Minister jetzt – wieder einmal – 2.000 zusätzliche Bedienstete verspricht, ist dabei auch kein Grund für uneingeschränkten Optimismus. Es stellt sich diesbezüglich wohl auch so manch einer die Frage, wie viele von diesen 2.000 Zusatzkräften am Ende des Tages wirklich einen spürbaren Mehrwert für die Basis bringen.

Kein „Wiederaufsperren“ von geschlossenen Dienststellen

Dass diese Bediensteten nämlich 1 zu 1 auf den Polizeiinspektionen ankommen werden, ist tatsächlich schon auf Grund der verfügbaren Infrastruktur zu bezweifeln. Dies insbesondere im Hinblick darauf, dass eingesparte Ressourcen – zuletzt durch die DSA 2014 – ersatzlos verloren gegangen sind. BM Sobotka stellt diesbezüglich auch erneut klar, dass es keinesfalls zu einem „Wiederaufsperren“ von geschlossenen Dienststellen kommen wird.

Zumutbare Belastungsgrenze längst überschritten

Aus unserer Sicht wäre es daher notwendig, bei den im Herbst startenden Gehaltsverhandlungen diese Prozentzahl zur „Mehrarbeit“ auch zumindest teilweise in die Prozentzahl für „mehr Gehalt“ – jedenfalls bei der Exekutive – einfließen zu lassen.

Euer AUF/FEG Team

Author: AUF OOE Polizei

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