Leicht tragbare und persönlich zugewiesene Schutzwesten!

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Führt Hartnäckigkeit der AUF/FEG nun endlich zum Erfolg?

Seit vielen Jahren fordert die AUF/FEG (und mittlerweile auch alle anderen Fraktionen) eine persönlich zugewiesene und leicht tragbare Schutzweste. Nun scheinen die zahllosen Anträge diesbezüglich Wirkung zu zeigen.

Beitrag vom 18.3.2016,

Bundesaussendung v. 18.3.2016

Beitrag vom 25.1.2016;

Im BM.I wird nun endlich die Anschaffung ballistischer Gilets mit integriertem Stichschutz geprüft, wie uns Innenminister Sobotka bestätigte.
Die dafür zuständige Arbeitsgruppe „Personenbezogene Schutzausrüstung“, die sich aus Experten des Innenministeriums sowie aus polizeilichen Einsatztrainern und Spezialisten der Wiener Einsatzgruppe Alarmabteilung (WEGA) zusammensetzt, hat nun grünes Licht für eine Erprobung gegeben.
In einer einjährigen Testphase sollen neben der WEGA auch Polizisten/innen von Einsatzeinheiten und spezifischen Polizeiinspektionen mit diesen Gilets ausgestattet werden.

„Ballistische Gilets“

Diese können im Unterschied zu Unterziehschutzwesten schneller an- und abgelegt werden. Sie haben einen Reißverschluss und werden – was unter Umständen im Vergleich zur Unterziehweste nachteilig sein kann – sichtbar über der Oberbekleidung getragen. Ausrüstungsgegenstände (z. B. Funkgeräte oder Body Cams) können mitgeführt werden. Ballistische Gilets haben auf Grund des geringeren Gewichts im Unterschied zu den schweren Überziehwesten den Vorteil, dass sie auch problemlos über einen längeren Zeitraum getragen werden können. Internationale Erfahrungswerte bestätigen, dass diese Westen große Akzeptanz finden und dementsprechend häufig getragen werden, was somit automatisch zu mehr Sicherheit im Außendienst beiträgt.

Natürlich werden auch diese Gilets keinen absoluten Schutz bieten können. Wenn sie aber nur ein einziges Leben retten, hätte sich ihre Anschaffung schon bezahlt gemacht.

Euer AUF/FEG Team

Author: AUF OOE Polizei

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