Polizei am Ende der Kräfte?!

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Ein aktueller Artikel in der Zeitschrift „Die ganze Woche“, worin ein Kollege aus Salzburg seinen Frust zum Ausdruck bringt, macht deutlich wie nahe wir einem Systemkollaps sind.

Hier ein Auszug der Schilderungen des Kollegen:

„Seit vorigem August mache ich sechs Überstunden pro Tag, wie meine Kollegen auch. Unsere Aufgabe besteht darin, ankommende Flüchtlinge zu registrieren, herauszufinden, woher sie kommen und wohin sie gebracht werden sollen. Aber das ist fast unmöglich, denn 75 Prozent der Flüchtlinge haben keinen Pass. Obwohl wir Dolmetscher haben, gestaltet sich die Verständigung schwierig. Die Flüchtlinge sind ungeduldig, es kommt ständig zu Raufereien unter ihnen, auch wir Polizisten werden mit Jausenpaketen beworfen und angespuckt. Es ist ekelerregend. Doch wir sind machtlos. Täglich kommen über Funk zusätzlich Anzeigen wegen sexueller Belästigungen gegenüber Frauen herein. Nichts darf an
die Öffentlichkeit dringen, uns Polizisten wurde ein Maulkorb verpasst. Der Grund, die Stimmung der Bevölkerung gegenüber den Flüchtlingen ist schlecht, aber das zu Recht. Mich wundert es nicht, dass die Bevölkerung kein Vertrauen mehr in uns Polizisten hat. Es ist deutlich zu erkennen, dass viele Asylanten nicht auf der Flucht vor dem Krieg sind und sich nur ein angenehmes Leben bei uns erhoffen. Mehrmals weigerten sich Flüchtlinge, auf bereitgestellten Feldbetten zu schlafen. Sie seien ihnen nicht bequem genug und verlangten ein Bett mit einer dicken Matratze. Ich war immer ein Menschenfreund und hatte nichts gegen Ausländer. Aber was sich da abspielt, ist eine Sauerei und ein Versagen unserer Politik. In diesem Jahr sollen nur noch 37.500 Flüchtlinge bei uns aufgenommen werden. Dass ich nicht lache. Diese ,Obergrenze‘ wurde bereits jetzt im Februar erreicht. Viele Flüchtlinge kommen aus Marokko oder Algerien, also aus sicheren Herkunftsländern. Auch Menschen aus Rumänien, also einem EU-Land, versuchen sich zu uns zu schummeln, weil sie wissen, wie leicht sie bei uns Unterschlupf finden. Sie hoffen auf eine Gratis-Wohnung und Gratis-Essen. Wir versuchen, solche ,Eindringlinge‘ abzuhalten, aber wir Polizisten sind derart unterbesetzt, dass uns einige entwischen. Zusätzlich weist seit vorigem Herbst Deutschland jeden Monat rund 500 Flüchtlinge nach Salzburg zurück. Eigentlich müssten sie abgeschoben werden. Das wiederum scheitert an fehlenden Rücknahmeabkommen und weil die Flüchtlinge keine Papiere haben. Nachdem sie aus den Schubhaftzentren entlassen werden, leben sie bei uns einfach illegal weiter, meistens in Wien. Und wir Polizisten können nur tatenlos zusehen und nichts machen, weil die Politik nichts macht. Es ist ein Trauerspiel.“ (den ganzen Artikel lesen – hier anklicken)

AUF/FEG Aussendung „Politgeschwafel haben wir genug gehört!“ lesen.

Euer AUF/FEG Team

Author: AUF OOE FA 2

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