Polizei OÖ: „Innenminister bestätigt Personalnot!“

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Lügen haben bekanntlich kurze Beine und so wundert es uns nicht, dass die seit vielen Jahren praktizierte Personallüge nun eingestanden werden muss.

Aussendung 84/2014

Aussendung 84/2014

Zur Erinnerung: Noch 2014 haben wir vor dem Bundeskanzleramt gegen diese Lüge demonstriert und wurden dafür von der rotschwarzen Regierung nur belächelt. (alle unsere Beiträge zum Thema PERSONAL)

Eine aktuelle Anfragebeantwortung von BM Sobotka weist also laut aktuellen Medienberichten nun einen personellen Fehlstand von knapp 10% für Oberösterreich aus. (OÖ Nachrichten ansehen) Unserer Ansicht nach ist die Personallücke – was die wirklich verfügbaren Personalressourcen auf den Dienststellen betrifft – in Wahrheit sogar noch deutlich größer. Aber abseits dieser Zahlenspielereien geht es jetzt darum, die richtigen Schritte für eine notwendige Trendumkehr zu setzen.

Doch während man auf der einen Seite mit großspurigen Projekten so tut, als hätten wir Personal im Überfluss, beschränkt sich die andere Seite darauf, das festzustellen, worauf wir seit Jahren hinweisen.

Fakt ist, dass dieses Personaldesaster vom SPÖ-geführten Bundeskanzleramt durch eine völlig verfehlte Planstellenbewirtschaftung verschuldet wurde. Fakt ist aber auch, dass das ÖVP-geführte Innenministerium zusätzlich die Basis ausgedünnt hat und zu lange Schönfärberei betrieben hat.

Mit Schuldzuweisungen ist aber jetzt niemandem geholfen und müssen sich wohl alle bei der Nase nehmen (auch unter einer FPÖ-Regierungsbeteiligung hätten die Weichen anders gestellt werden müssen).

Fazit:

– Endlich sind sich nun alle einig, dass wir in den letzten Jahren nicht mehr sondern weniger geworden sind.

– Endlich wurde eine echte Aufnahmeoffensive gestartet, die sich diesen Namen auch verdient.

– Endlich besteht somit die Chance, dass es wieder aufwärts geht und die Fehlentwicklungen der letzten Jahre korrigiert werden können.

Der Dienstgeber täte nun gut daran, mehr auf die Personalvertretung zu hören und sie nicht als lästigen Querulanten zu betrachten. Projekte ohne unsere vorherige Einbindung umzusetzen und sich aus gegebenen Versprechungen hinterher mit Spitzfindigkeiten rauszureden, ist hier für eine gedeihliche Zusammenarbeit nicht gerade förderlich.

Euer Team der AUF/FEG

Author: AUF OOE Polizei

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