FCG und FSG im NationalratsWahlkampfFieber?

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Haben wir keine wichtigeren Probleme?

Während die Polizei bei steigender Arbeitsbelastung mit immer größer werdenden Personalnöten zu „kämpfen“ hat, leben die Spitzen der rotschwarzen ALTgewerkschaft in der GÖD ihre Kampfeslust aktuell lieber im Sinne ihrer jeweiligen politischen Heimat aus:

Zitat Greylinger (FSG):
„Es ist Fakt, dass NUR die Sozialdemokratie für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer (Anmerkung: also FÜR UNS) eintritt. Zeigen wir Moral, wählen wir sozial.“ Wahlempfehlung FSG ansehen!

Zitat Zimmermann (FCG):
„Ich bitte dich daher, mach bei der Nationalratswahl von deinem demokratischen Wahlrecht Gebrauch und gib DEINE Stimme Sebastian Kurz.“ Wahlempfehlung FCG ansehen!

Nun mag es zwar legitim sein, sich zu seiner politischen Heimat zu bekennen und es mag sogar verständlich sein, zu glauben, dass man mündigen PolizistInnen sagen muss, wen sie zu wählen haben. Es stellt sich jedoch für uns schon die Frage, ob dies Aufgabe einer „Interessensvertretung“ ist.

Interessensvertretung für wen?

Aus unserer Sicht ist es jedenfalls nicht im Interesse der Kollegenschaft, als Spitzenfunktionär der Personalvertretung bzw. Polizeigewerkschaft parteipolitisch motivierte Wählerbeeinflussung zu betreiben. Wenn man dafür dann auch noch die medialen Instrumentarien (etwa die dienstliche Mailschiene) der „Interessensvertretung“ benützt, ist wohl eine rote Linie überschritten.

Euer – nicht im Wahlkampf befindliches – Team der AUF/FEG

Author: AUF OOE FA 2

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