SKANDAL – Trageverbot für Schutzmasken

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Blaulicht Wien -September4.pub

Aussendung AUF/FEG Wien

Weisung der LPD-Wien: „Mundschutzmasken dürfen trotz der Gefahr nicht verwendet werden.“ AUF/FEG fordert die Aufhebung dieser Anordnung!

 „Italien, Ungarn, Griechenland, selbst im    Burgenland – überall das gleiche Bild. Bei großen Menschenansammlungen tragen die eingesetzten Polizisten einen Mundschutz, um gegen ansteckende Krankheiten gewappnet zu sein. Nur in Wien ist es wieder einmal anders. Heute gab es die Weisung, dass die, an den Bahnhöfen Wiens, eingesetzten Polizisten die Schutzmasken nicht verwenden dürfen bzw. es wurden erst gar keine ausgegeben.“

Pressedienst des AUF-Bundesvorsitzenden

 

Ansteckungsgefahr: „Offene Tuberkulose“

Nicht jeder, der Tuberkelbakterien in sich trägt, scheidet über Tröpfchen in der Ausatemluft Erreger aus. Voraussetzung dafür ist eine „offene Tuberkulose“ bei der der Krankheitsherd in der Lunge Anschluss an die Luftwege, also „nach außen“, hat. Nicht jeder, der Tuberkelbakterien einatmet, steckt sich zwangsläufig an, wie das bei anderen durch Tröpfcheninfektion übertragenen Krankheiten häufig der Fall ist, zum Beispiel bei Grippeviren. Die bakteriellen Erreger der Tuberkulose können durch die Tröpfcheninfektion (Übertragung der Tuberkulose-Bakterien von Mensch zu Mensch) weitergegeben werden. Dies geschieht durch: Husten, Niesen, Singen, Lachen, Sprechen und Ausatmen. Die über die Luftwege ausgeschiedenen TBC-Erreger können dann vom Gegenüber eingeatmet werden.

TBC: Übertragung durch Tröpfcheninfektion

Fast immer werden Tuberkelbakterien von Mensch zu Mensch durch Tröpfcheninfektion, also über die Luft, übertragen. Das geschieht durch erregerhaltige Tröpfchen mit einer Größer kleiner als 5 µm.

Quelle: http://www.tuberkulose-ratgeber.de/tuberkulose/Ansteckung

Infektionsrisiko bei Tuberkulose

Ob derjenige, der Tuberkelbakterien einatmet, tatsächlich an Tuberkulose erkrankt, wie hoch also das Infektionsrisiko ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Beispielsweise von:

– der Häufigkeit und Enge des Kontakts zum Tuberkulose-Kranken

– der Virulenz (der Ansteckungspotential) der Tuberkelbakterien und

– von der Immunabwehrlage des Körpers.

Demzufolge gibt es Risikogruppen, die besonders gefährdet und/oder anfällig dafür sind, eine aktive Tuberkulose- Erkrankung zu entwickeln.

Author: AUF OOE Polizei

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