Steigende Aggression erfordert Reform des Gehaltsgesetzes!

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Verbesserungen durch Reform des Gehaltsgesetzes!

Wie Vizekanzler Strache am 01.02.2018 verlauten ließ, wird das Wachebediensteten-Hilfeleistungsgesetz (WHG) mit Wirksamkeit von Juli 2018 im Gehaltsgesetz implementiert.

Dies führt nicht nur zu einer Ausdehnung der potenziell Begünstigten sondern bringt auch spürbare Verbesserungen für jene Berufsgruppen, die auf Grund ihres gefahrengeneigten Berufs verletzt werden und leider auch zu Tode kommen können. Damit so betonte der für den öffentlichen Dienst zuständige Vizekanzler werde klargestellt, dass der Bund seine Bediensteten in diesen Fällen nicht im Stich lässt. Mit dieser Reform des Gehaltsgesetzes wird insbesondere auf die steigende Aggression gegenüber jenen Beamten reagiert, die tagtäglich unter Einsatz ihrer Gesundheit und ihres Lebens ihren Dienst verrichten.

Die Verbesserungen im Detail!

• Zahlung eines Kostenvorschusses bis zu rund € 70.000,- für Heilungskosten, Schmerzengeld und Verdienstentgang an Bedienstete, die bei unmittelbarer Ausübung ihrer dienstlichen Pflichten einen Dienstunfall erlitten haben.• Ein solcher Kostenvorschuss wird auch für den Fall übernommen, dass eine Bedienstete oder ein Bediensteter im Zuge einer Ausbildung verletzt wurde, der sie oder er sich aufgrund seiner gefahrengeneigten Tätigkeit unterziehen musste (va. Exekutive, Bundesheer).

• Stirbt eine Bundesbedienstete oder ein Bundesbediensteter bei der Dienstausübung, erhalten die Hinterbliebenen eine einmalige Geldleistung in der Höhe von rund € 115.000,-, von der auch Begräbniskosten bestritten werden können.

• Neu ist auch, dass der Bund anfallende Bestattungskosten bis zur Höhe von maximal € 5.000,- übernimmt, wenn eine oder ein Bediensteter bei einem Dienstunfall getötet wurde und diese Kosten von einer dritten Person, die kein Angehöriger ist, übernommen wurden.

• Alle genannten Beträge werden aufgrund der Koppelung an den sogenannten Referenzbetrag automatisch valorisiert. Auch das stellt eine große Neuerung gegenüber der ursprünglichen gesetzlichen Regelung im WHG dar.

So etwas nennen wir WERTSCHÄTZUNG!

Hier noch der Link zur diesbezüglichen Pressemitteilung des BMÖDS:  Schutz für Bundesbedienstete

Euer Team der AUF/FEG

 

Author: AUF OOE FA 2

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