Überstunden: Gerüchteküche!

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Derzeit sind viele Gerüchte in Umlauf, wie viele Überstunden nicht eingespart werden müssen und wie viel Geld die Kolleginnen und Kolleginnen dadurch verlieren. Manche rufen sogar den sicherheitspolizeilichen Notstand aus.

Die Fakten dazu:

Die Sparvorgaben für das erste Halbjahr sehen eine 15%-ige Reduktion gegenüber dem Vorjahr vor. Nach einem Antrag der AUF im Fachausschuss konnte in Verhandlungen mit der LPD eine geringere Reduktion im Bereich der Basis erreicht werden. Demnach muss im Bereich der Organisationseinheit „LPD + Reserve“ ein überproportionaler Beitrag mit 45% hereingebracht werden. Die restlichen Organisationseinheiten (LKA, LVA, SPKs, BPKs…) müssen im Gegenzug nur durchschnittlich 9,5% ihrer Überstunden einsparen.

Bricht man diese Sparquote in einem Durchschnittswert auf den einzelnen Beamten herunter, so bedeutet dieser Prozentsatz ein Minus von ca. 2 Überstunden pro Monat.

Der finanzielle Verlust hieraus lässt sich etwa im Falle eines E2b in Gehaltsstufe 16 mit netto ca. 20.- bis 30.- Euro im Monat beziffern!

Fazit: Sowohl in Bezug auf das Ausmaß der Reduktion als auch im Hinblick auf die finanziellen Einbußen besteht kein Grund zur Panik.

Zudem gibt es bekanntermaßen Bedienstete, die ohnehin weniger Überstunden machen wollen bzw. diese gerne ausgleichen. Dadurch sollte sich also die Einsparung für jene Bedienstete, die diese Gehaltseinbuße nicht wollen, verringern lassen.

Darüber hinaus laufen aktuell noch Gespräche mit der LPD, weil aus unserer Sicht eine weitere Verschiebung der Sparvorgaben zu Gunsten der Basis möglich ist. Wir bleiben jedenfalls dran und arbeiten an einer sachlichen und verträglichen Lösung anstatt die Kollegenschaft zu verunsichern.

Euer Team der AUF/FEG

Author: AUF OOE FA 2

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