PV-Wahl: Wen soll ich wählen?

Am 27. und 28. November entscheidest du bei der Personalvertretungswahl darüber, wer in den kommenden 5 Jahren deine Interessen gegenüber dem Dienstgeber vertreten soll.

Siehe dazu § 2 PVG: Die Personalvertretung ist nach Maßgabe der Bestimmungen dieses Bundesgesetzes berufen, die beruflichen, wirtschaftlichen, sozialen, kulturellen und gesundheitlichen Interessen der Bediensteten zu wahren und zu fördern. Sie hat in Erfüllung dieser Aufgaben dafür einzutreten, dass die zugunsten der Bediensteten geltenden Gesetze, Verordnungen, Verträge, Dienstordnungen, Erlässe und Verfügungen eingehalten und durchgeführt werden.


Wer steht zur Wahl?

Liste 1: Fraktion Christdemokratischer Gewerkschafter (FCG)

Liste 2: Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafter (FSG)

Liste 3: Aktionsgemeinschaft Unabhängiger und Freiheitlicher (AUF)


Anmerkung: Schon aus der Namensbezeichnung ist ersichtlich, dass die AUF als jüngste Kraft in der Personalvertretung großen Wert darauf legt, auch parteiunabhängige Personalvertreter in ihren Reihen zu haben. So sind und waren die drei Spitzenkandidaten der AUF in OÖ keine Funktionsträger einer Partei, was bei den beiden anderen Fraktion sehr wohl der Fall ist/war. Die AUF hat hier grundsätzlich einen anderen Zugang. Wir bekennen uns natürlich zur freiheitlichen Gesinnungsgemeinschaft und nutzen unsere Kontakte zu ihr in eurem Sinne, legen aber Wert auf eine gewisse Unabhängigkeit und Eigenständigkeit, um unsere Personalvertretungsarbeit bestmöglich im Sinne der Kollegenschaft ausüben zu können.


Was unterscheidet die AUF von den anderen Fraktionen?


Da wir die Dinge nicht durch eine parteipolitische Brille sehen, profitieren wir als AUF von einer damit einhergehenden Meinungsvielfalt. So gelingt es uns immer wieder abseits von politisch ausgetretenen Pfaden neue Ideen und Lösungsansätze zu entwickeln und einzubringen, um verkrustete und überalterte Strukturen aufbrechen zu können.


Wie wirkt sich das konkret in der Arbeit der AUF aus!


Paradebeispiel ist hier die seit Jahrzehnten gelebte und aus unserer Sicht falsche Philosophie in der Polizei, das niedrige Grundgehalt durch möglichst viele Mehrdienstleistungen aufzufetten. Diese Philosophie hat dazu geführt, dass viel zu lange eine Personallüge aufrecht erhalten werden konnte und insbesondere die gesundheitlichen und sozialen Interessen der Exekutivbediensteten unter die Räder gekommen sind. So ist die Polizei bei Dauererkrankungen, Frühpensionierungen und niedriger Lebensererwartung heute mit Abstand trauriger Spitzenreiter im öffentlichen Dienst. Wir stehen daher für ein höheres Grundgehalt (Anhebung der Einstiegsgehälter, Implementierung von Zulagen, faire Gehaltserhöhungen) und ausreichend Personal (systemisierte Planstellen sind zu besetzen und gegebene Abwesenheiten infolge von Abkommandierungen oder Sonderverwendungen zu kompensieren).

Das Gehalt eines Polizisten im Außendienst muss auch ohne Mehrdienstleistungen zum Leben reichen.


Darum haben wir Ende 2017 als Vorfeldorganisation der FPÖ vor allem auf zwei Punkte bei der Erstellung des Regierungsprogramms gedrängt:

1. Echte Aufnahmeoffensive mit der Hauptforderung, dass durch zusätzliche 2000 Ausbildungsplanstellen endlich mehr Personal ausgebildet werden kann, als in Pension geht.

2. Schaffung eines EDG mit der Hauptforderung, dass pauschalierte Zulagen ins Grundgehalt einbezogen werden!

Diese Punkte wurden nach zähen Verhandlungen mit der ÖVP in das Regierungsprogramm übernommen und teilweise schon umgesetzt.
In diesem Sinne wollen wir als deine Interessensvertretung weiterarbeiten und würden uns freuen, wenn du uns mit deiner Stimme die notwendige Stärke dafür verleihst!

Dein Team der AUF/FEG

Author: AUF OOE FA 2

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