Warum musste BM Kickl gehen?

Bei den Dienststellenbesuchen werden wir von der Kollegenschaft oft gefragt, warum Kickl eigentlich gehen musste. Wir wollen hier nicht über politische Machtinteressen spekulieren, stellen aber fest, dass seine Ablöse bis heute nicht stichhaltig begründet wurde und sie aus unserer Sicht zum Nachteil der Polizei war!

Unsere Mitbewerber sehen das offenbar anders und erzählen der Kollegenschaft, dass von der Ära Kickl ohnehin nichts übriggeblieben sei, als enorme Kosten für eine sinnlose Pferdepolizei. Wir können weder die dabei kolportierten Zahlen nachvollziehen noch verstehen, dass die zahlreichen Verbesserungen, die unter BM Kickl umgesetzt wurden, „NICHTS“ sein sollen. Dazu beispielhaft nur ein paar Fakten:

Personaloffensive: 2100 zusätzliche Planstellen, 2000 Ausbildungsplanstellen, Modernes und effizientes Aufnahmeverfahren, Polizeischule Wels, Rekordwerte bei E2b und E2a Ausbildung, Erhöhung des Ausbildungsbeitrags usw..

Ausrüstung/Ausstattung: Ankauf und Auslieferung ballistischer Gilets (waren vorher nur versprochen aber nicht einmal budgetiert), Neue Sturmgewehre, Begonnene Sanierungsoffensive bei den Dienststellen usw..

Gesetzesinitiativen: Bestrafung von Gaffern, Erweiterung der Kostenersatzpflicht, Entfall der Kaliberbeschränkung beim Waffenpass für Polizeibedienstete usw..


So gesehen meinen unsere Mitbewerber mit „nichts übriggeblieben“ wohl eher jene Projekte, die aktuell gestoppt sind (z.B.: Polizeiliche Entscheidungshoheit bei Drogenlenkern, Mannstoppende Munition, Zulagen ins Grundgehalt, Karenzpool u.v.a.m.) und nun wohl einer zweiten Ära Kickl bedürften, um auch tatsächlich umgesetzt zu werden!

Euer Team der AUF/FEG

Anmerkung zum Titelbild: Bildquelle Buchhandlung Stöhr GMBH

Author: AUF OOE FA 2

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