Arbeitsgruppe für E2b – Zulage

Die AUF/FEG fordert seit Jahren die gesetzliche Verankerung einer Funktionszulage für E2b (Gehaltsbestandteil statt Nebengebühr), wie das in allen anderen Bereichen des öffentlichen Dienstes bei vergleichbaren Verwendungsgruppen eine Selbstverständlichkeit ist. AUF Homepagebeitrag v. 22.07.2016

Der Dienstgeber ist allerdings dazu nicht bereit und beharrt darauf, dass die E2b Zulage weiter eine Nebengebühr (einzelverrechnete Aufwandsentschädigung) mit einem grundsätzlichen Anspruch ab Erreichen der Gehaltsstufe 12 bleiben soll. Er ist lediglich dazu bereit, dass man die E2b-Zulage unabhängig vom Alter früher (ab Geh.st. 10?) erhalten kann, wenn man eine zusätzliche Ausbildung oder Schulung macht. Motto – Leistung soll sich lohnen.

Die Voraussetzungen dafür müssen noch definiert werden. Dazu wird sehr zeitnah eine Arbeitsgruppe bestehend aus Dienstgeber und PV eingerichtet, die die Grundlagen dafür liefern soll ( Module, Übergangszeiten, Sonderverwendung, derzeitige Verwendung, Kritierien). Ergebnis soll bis 30.6.2017 vorliegen.

AUF Bundesaussendung v. 18.04.2017

Hier noch eine Klarstellung zum Unterschied zw. Funktionszulage und Nebengebühr.

Vorteile einer echten Funktionszulage:

  • Wird 14 mal im Jahr ausbezahlt (Nebengebühr nur 12 mal)!
  • Gebührt auch bei längerer Abwesenheit (Langzeitkrankenstand)!
  • Erhöht die Bemessungsgrundlage für die Pension (ruhegenussfähig)!
  • Erhöht die Bemessungsgrundlage für Überstunden!
  • Wird auch bei der Jubiläumszuwendung eingerechnet!

Euer AUF/FEG Team

Author: AUF OOE Polizei

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