E2b-Zulage: Teilerfolg erzielt!

Valorisierung zumindest nachträglich durchgesetzt!

Durch die nun im Zentralausschuss erzielte Einigung mit der Dienstgeberseite kommt es mit 01.01.2018 zur Anhebung der E2b-Zulage von € 35.- auf € 43.- (ab Geh.st. 11 + 1 Jahr) wodurch die seit ihrer Einführung eingetretene Teuerung abgegolten wird.

Eine von der AUF/FEG geforderte “automatische” und jährlich durchzuführende Valorisierung wurde jedoch mit der Begründung abgelehnt, dass dies bei einer Aufwandsentschädigung nicht möglich sei.

Umwandlung in echte Zulage fair und notwendig!

Die AUF/FEG erachtet die Tatsache, dass die E2b-Zulage als einzelverrechnete Aufwandsentschädigung zur Auszahlung gelangt als “Geburtsfehler“!

Diese Zulage hat unserer Überzeugung nach den Sinn, die Übernahme einer gewissen Führungsfunktion (gegenüber jüngeren KollegInnen) abzugelten und sollte sie daher als ruhegenussfähige Funktionszulage ausbezahlt werden. Dass auch der Dienstgeber diese Vergütung als “Funktionsabgeltung” wertet, ergibt sich schon aus der Tatsache, dass er dafür neben einer gewissen Erfahrung (Erreichen der Gehaltsstufe 11 plus 1 Jahr) zukünftig auch eine gewisse Ausbildung im Ausmaß von bis zu 160 Unterrichtseinheiten einfordert, um diese Zulage schon ab Gehaltsstufe 8 in geringerer Höhe (€ 35.- ) erhalten zu können.

Darum sollte aus Sicht der AUF/FEG dieser Geburtsfehler so rasch wie möglich durch einen operativen Gesetzeseingriff (Aufnahme in das Gehaltsgesetz) korrigiert werden!

Neben der administrativen Erleichterung (keine gesonderte Anforderung mehr) würde dies auch – wie bei jeder anderen Funktionsabgeltung – eine automatische Wertanpassung im Zuge der jährlichen Gehaltserhöhungen mit sich bringen.

E2a- und E2b-Beamte bilden die Basis der Polizei und sollten grundsätzlich gleich behandelt werden. Wer auf Grund seiner Erfahrung oder Ausbildung eine gewisse Funktion ausfüllt, sollte daher in gleicher Weise (wenn auch natürlich in unterschiedlicher Höhe) eine adäquate Abgeltung dafür erhalten! Einen Plan A für E2a und einen Plan B für E2b, wodurch die Kolllegenschaft auseinander dividiert wird, sollte es hier nicht geben.

Wir werden diese Forderung weiterhin vehement vertreten!

Euer Team der AUF/FEG

Author: AUF OOE FA 2

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