Polizei: 99% gehen vorzeitig in Pension!

BMÖDS-Pensionsmonitoring für 2018: Nur 1% der Exekutive tritt mit Erreichen des Regelpensionsalters (65) in den Ruhestand.

Somit belegen die aktuellen Zahlen aus dem Beamtenministerium neuerlich die faktische Unmöglichkeit, den Polizeiberuf bis zur Regelpension auszuüben. 63% nahmen demnach die Schwerarbeiterregelung in Anspruch und gingen kurz nach Erreichen des 60. Lebensjahres in Pension. Ca. jeder Fünfte (21%) war gezwungen aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig in Pension zu gehen und beträgt das durchschnittliche Antrittsalter hier nur 55 Jahre. Die restlichen 15% wählten einen anderen Zugang zur Frühpensionierung (Langzeitversichertenregelung, Korridorpension).

Niedrigstes Antrittsalter im öffentlichen Dienst!

Die 852 Neupensionierungen erfolgten durchschnittlich mit 59,8 Jahren (Frauen mit 51,3 Jahren), was das niedrigste Antrittsalter im öffentlichen Dienst darstellt und vor allem auf die extremen gesundheitlichen Belastungen im Exekutivdienst zurückzuführen ist. Exakt ist das Antrittsalter entgegen dem bundesweiten Trend gegenüber 2017 sogar geringfügig um 0,04% (halbes Monat) gesunken.

Mit einem Anstieg von 131 Antritten (2017 waren es 721) ist zudem der größte Zuwachs an Neupensionierungen im öffentlichen Dienst zu verzeichnen. 2019 könnte erstmals die 1.000er Grenze an Neupensionierungen überschritten werden.

Quelle: BMÖDS

Author: AUF OOE FA 2

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